Arbeitsgemeinschaften

  Glasfront des Helmholtz-Instituts Urheberrecht: RWTH Aachen

In Arbeitsgemeinschaften kooperieren die Fakultäten an neuen, interdisziplinären Forschungsfeldern. An der RWTH gibt es derzeit drei Arbeitsgemeinschaften: Das CCES arbeitet an der Simulation und Optimierung technisch-wissenschaftlicher Systeme, das E.ON ERC widmet sich insbesondere größeren systemtechnischen Fragestellungen und das Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik betreibt Forschung und Entwicklung im Dienste der Behandlung und Rehabilitation erkrankter Menschen.

 

Arbeitsgemeinschaften an der RWTH

  • Center for Computational Engineering Science (CCES)

    Am CCES arbeiten Forscherinnen und Forscher aus den verschiedenen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen in enger Zusammenarbeit an der Weiterentwicklung der rechnerbasierten Modellierung, Simulation und Optimierung technisch-wissenschaftlicher Systeme.
  • E.ON Energy Research Center

    In Forschung und interdisziplinärer Zusammenarbeit mit inner- und außeruniversitären Einrichtungen und der Industrie ist das E.ON ERC ein Leuchtturm auf dem Gebiet der Energietechnik. Durch seine Organisationsstruktur mit sieben Professuren aus drei RWTH-Fakultäten ist das Zentrum darauf ausgerichtet, weit über den Tellerrand fachspezifischer Forschungsinhalte hinauszuschauen und sich insbesondere größeren systemtechnischen Fragestellungen zu widmen. Das ERC betreibt unter anderem Forschung an regenerativen Systemen, die in Bezug auf ihre Leistungsklasse bisher entwickelten Erzeugungskonzepte – Windenergie, Photovoltaik – deutlich überschreiten. In Forschungsprojekten werden sozio-ökonomische und politische Betrachtungen mit einbezogen.
  • Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik

    Das Ziel der Arbeitsgemeinschaft Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik ist die Förderung von interdisziplinärer Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung zur bestmöglichen individuellen Behandlung und Rehabilitation erkrankter Menschen.
 

Arbeitsgemeinschaften an der RWTH Aachen – Eine Definition

Eine Arbeitsgemeinschaft, kurz AG, ist eine fachübergreifende Kooperation mehrerer Fakultäten mit dem Ziel, neue, interdisziplinär ausgerichtete Forschungsfelder mit strategischer Bedeutung für die RWTH Aachen zu erschließen. In Ausnahmefällen greifen Arbeitsgemeinschaften aber auch hochaktuelle Forschungsthemen auf und bearbeiten diese über einen längeren Zeitraum.

 

Eine Arbeitsgemeinschaft wird vom Rektorat genehmigt und gegebenenfalls in der Anfangsphase über eine Anschubfinanzierung unterstützt.

Die beteiligten Fachbereiche verpflichten sich in einer Kooperationsvereinbarung zur Neueinrichtung von Professuren beziehungsweise zur Bereitstellung bereits bestehender Professuren, die schwerpunktmäßig entsprechend der Themenstellung der Arbeitsgemeinschaft ausgerichtet sind beziehungsweise werden.

Ein wissenschaftlicher Beirat unterstützt die Arbeitsgemeinschaft und berät das Rektorat. In wissenschaftlichen Angelegenheiten hat er zudem begutachtende Funktion und kann Empfehlungen zu strukturellen Veränderungen aussprechen.