HICAST - Exzellenz für nachhaltige Technologien

04.03.2015

Die RWTH Aachen und Henkel arbeiten künftig gemeinsam an der Forschung und Entwicklung von ressourcenschonenden Wasch- und Reinigungsmitteln.

  Vertreterinnen und Vertreter der RWTH und des Henkel-Vorstands bei der Eröffnung des Innovation Campus zur Entwicklung von Wasch- und Reinigungsmitteln. Urheberrecht: Henkel Vertreterinnen und Vertreter der RWTH und des Henkel-Vorstands bei der Eröffnung des Innovation Campus zur Entwicklung von Wasch- und Reinigungsmitteln.

Bruno Piacenza vom Henkel-Vorstand, zuständig für den Unternehmensbereich Laundry & Home Care, und Professor Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH, eröffneten jetzt in Aachen gemeinsam den Innovation Campus. Henkel stellt bis zu fünf Millionen Euro für die Kooperation im Bereich Wasch- und Reinigungsmittel zur Verfügung.

Der Campus heißt "Henkel Innovation Campus for Advanced Sustainable Technologies" - kurz HICAST genannt. Dort arbeitet Henkel künftig mit den vier Professorinnen und Professoren Alexander Böker, Regina Palkovits, Walter Richtering und Ulrich Schwaneberg aus dem Bereich Chemie und Biotechnologie der RWTH und dem DWI-Leibniz-Institut für Interaktive Materialien in einem grundlagenorientierten Forschungscluster zusammen. "Innovationen sind ein wesentlicher Wachstumstreiber. Und wir wissen um das Talent und die Kreativität von Experten außerhalb des Unternehmens", so Bruno Piacenza. "Deshalb setzen wir auf ,Open Innovation', das heißt die Einbindung von externen Partnern wie Universitäten und Studenten, Forschungsinstituten, Lieferanten oder Kunden."

Strategisches Ziel der Aachener Hochschule ist der Ausbau ihrer Spitzenforschung, um vor allem industrielle Innovationen zu unterstützen. "Wir schätzen es sehr, dass ein internationaler Konzern wie Henkel die RWTH als Kooperationspartner für angewandte Grundlagenforschung in einem Forschungscluster ausgewählt hat", betonte Ernst Schmachtenberg.

Der Schwerpunkt des HICAST liegt in der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Verfahrenstechnik, Chemie und Biotechnologie. So werden im Bereich Molecular Science und Engineering biobasierte, innovative Rohstoffe entwickelt. Die Arbeitsgruppen aus Chemie und Biotechnologie erforschen auf dieser Basis fundamental neue, leistungsstarke und zugleich ressourcenschonende Inhaltsstoffe für die Wasch- und Reinigungsmittel der Zukunft.

Redaktion: Presse und Öffentlichkeitsarbeit