Batterie als Kraftwerk

15.04.2015

RWTH ist Mitorganisator der internationalen Fachtagung „Kraftwerk Batterie – Lösungen für Automobil und Energieversorgung“ vom 28. bis 29.4.2015 im Aachener Eurogress.

 

Ob Laptop, Kamera, Handy oder Elektroauto: Ohne den Einsatz von Stromspeichern ist keines dieser technischen Produkte zukunftsfähig.

Im Fokus der siebten internationalen Fachtagung „Kraftwerk Batterie – Lösungen für Automobil und Energieversorgung“ stehen die Voraussetzungen, die den Gebrauch und die Alltagstauglichkeit von Batterien auch künftig gewährleisten. Die Fachtagung findet vom 28. bis zum 29.4.2015 im Aachener Eurogress, Monheimsallee 48, statt.

Gemeinsam mit dem Batterieforschungszentrum Münster Electrochemical Energy Technology der Westfälischen-Wilhelm-Universität in Münster und dem Haus der Technik mit Sitz in Essen richtet das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe der RWTH Aachen (ISEA) die Veranstaltung aus. Unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat Dirk-Uwe Sauer, Lehrstuhlinhaber am ISEA, kommen Wissenschaftler, Ingenieure und Entwickler zusammen, um einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Materialforschung und der Batteriesystemtechnik zu geben.

Mit 60 Vorträgen und über 130 Postern von Teilnehmern aus aller Welt erwartet die Anwesenden ein abwechslungsreiches Programm. Die Veranstalter rechnen mit rund 600 Besucherinnen und Besucher.

Vielfältiger Einsatz in Automobilanwendungen

In modernen Kraftfahrzeugen gewinnt die Batterie immer mehr an Bedeutung. Dies trifft nicht nur auf die mittlerweile serienmäßig angebotenen Elektrofahrzeuge zu: Auch PKWs mit Verbrennungsmotor werden durch Hybridisierung effizienter. Mikrohybride bieten beispielsweise eine Start-Stop-Automatik sowie eine Bremsenergierückgewinnung, deren Einflüsse auf die Alterung der Bleibatterien im Rahmen von mehreren Beiträgen im Rahmen der Tagung diskutiert werden.

Darüber hinaus stehen auf der Tagung stationäre Speicher im Mittelpunkt. Sie können in Verbindung mit Photovoltaikanlagen zur Eigenverbrauchserhöhung genutzt werden oder auch im größeren Maßstab Netzdienstleistungen erbringen. Hier ist vor allem die Teilnahme am Regelenergiemarkt ein vielversprechendes Anwendungsfeld, das momentan in mehreren Forschungsprojekten untersucht und auf der Tagung vorgestellt wird.

Die Vorträge sind englischsprachig. Hochschulangehörige und Studierende erhalten einen Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

Redaktion: Presse und Öffentlichkeitsarbeit