Förderung für RWTH-Physiker

09.07.2015

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF, fördert den Ausbau des Teilchenbeschleunigers LHC am CERN und übergibt Förderbescheides in Höhe von 9,4 Millionen Euro an die RWTH.

  Personen neben dem Model eines Teilchenbeschleunigers Urheberrecht: Peter Winandy Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel übergibt Förderbescheide über 9,4 Millionen Euro an die RWTH Aachen für die Beteiligung am Ausbau des Large Hadron Colliders LHC am CERN.

Am europäischen Kernforschungszentrum CERN beginnt eine neue Phase zur Weiterentwicklung der Detektoren für den weltgrößten Teilchenbeschleuniger Large Hadron Colliders (LHC). Die neuen Energien erfordern verbesserte Detektoren, die in der Lage sind, die extrem kleinen Teilchen, die durch die Kollisionen entstehen, genauer zu vermessen und die zukünftige Zahl von 1,5 Milliarden Ereignissen pro Sekunde aufzuzeichnen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert über Projektmittel den Bau und die Entwicklung der Detektorkomponenten.

„Wir fördern die Beteiligung von exzellenten Universitäten an einer weltweit führenden Forschungsanlage und beteiligen unsere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der internationalen Spitzenforschung“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel anlässlich der Übergabe eines Förderbescheides in Höhe von 9,4 Millionen Euro an die RWTH Aachen. Die Übergabe steht stellvertretend für die Förderung vieler anderer Universitätsgruppen in Deutschland, die an der Forschung am CERN beteiligt sind.

In der neuen Förderperiode, die nun für weitere drei Jahre startet, werden dafür pro Jahr rund 19 Millionen Euro an Projektmitteln für Universitätsgruppen zur Verfügung gestellt. Diese Förderung kommt zu der Beteiligung des BMBF am Gesamthaushalt des CERN hinzu, der bei 20 Prozent liegt, beziehungsweise 182 Millionen Euro jährlich.