Förderung für zwei RWTH-Fortschrittskollegs

30.03.2016

Bekanntgabe der Gewinner der zweiten Ausschreibungsrunde im Förderprogramm des Landes NRW.

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„Die Fortschrittskollegs verknüpfen Ingenieur- und Naturwissenschaften mit Geistes- und Gesellschaftswissenschaften auf neue Art. Promovierende lernen so bereits früh die Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern verschiedener Disziplinen und zivilgesellschaftlichen Akteuren“, erklärt Wissenschaftsministerin Svenja Schulze die Ziele des Förderprogramms. Bei ihrer Entscheidung folgte sie den Empfehlungen einer Gutachterjury unter Leitung von Professor Armin Grunwald, Leiter des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag, TAB. Neben vier weiteren Projekten deutscher Universitäten und Fachhochschulen werden in den nächsten viereinhalb Jahren die RWTH-Fortschrittskollegs ACCESS! und VERBUND.NRW mit je 2,72 Millionen Euro gefördert.

ACCESS!

Das unter der Leitung von Professorin Grit Walther vom Lehrstuhl für Operations Management der RWTH stehende Kolleg ACCESS! bearbeitet die Frage „Welche Mobilität werden wir uns zukünftig leisten?“. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berücksichtigen dabei zukünftige technische und infrastrukturelle Möglichkeiten ebenso wie gesellschaftliche Ansprüche und globale Umweltziele. Über zwei Praxisprojekte wird den Herausforderungen in Großstädten – MetropoleRuhr – ebenso Rechnung getragen wie denen im ländlichen Raum – Kreis Heinsberg.

VERBUND.NRW

Das Fortschrittskolleg unter der Leitung von Professor Peter Quicker vom Lehr- und Forschungsgebiet Technologie der Energierohstoffe, TEER, hat die Untersuchung und Weiterentwicklung der Wertschöpfungskette für Verbundwerkstoffe und -konstruktionen im Baubereich zum Ziel. Dabei liegt besonderes Augenmerk auf Steigerung der Ressourceneffizienz und Rohstoffrückgewinnung. Am Kolleg VERBUND.NRW sind neben fünf Fakultäten der RWTH Aachen noch drei Professuren der Fachhochschule Münster beteiligt.

Redaktion: Presse und Kommunikation