Arbeitswelt der Zukunft – RWTH-Anträge erfolgreich

18.04.2018

Im Rahmen des Hochschulwettbewerbs zum „Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft“ konnten sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler mit Projektanträgen bewerben. Für die Realisierung von „ErgoCAM“ sowie „Escape Room“ erhalten Aachener Forschende jeweils 10.000 Euro.

Kontakt

Telefon

work
+49 241 80 99474

E-Mail

E-Mail
 

Ziel ihrer Projekte ist, die Forschung möglichst interaktiv zu kommunizieren und dabei die gesellschaftliche Bedeutung der Arbeit zu verdeutlichen. Der Hochschulwettbewerb wird von Wissenschaft im Dialog (WiD) ausgelobt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Im Dezember 2018 wird die Jury die 15 geförderten Projekte noch einmal begutachten und prüfen, wer seine Idee am besten umgesetzt hat.

ErgoCAM

Die ErgoCAM wurde am Institut für Arbeitswissenschaft in der Abteilung Ergonomie und Mensch-Maschine-Systeme für die betriebliche Praxis in einem interdisziplinären Team unter Beteiligung von Dr.-Ing Christopher Brandl, Tobias Hellig, Laura Johnen, Oliver Brunner, Daniel Ast, David Dohlen und Dr.-Ing. Dr. rer. medic. Alexander Mertens entwickelt.

ErgoCAM assistiert dem betrieblichen Fachpersonal bei der Gestaltung gesunder und produktiver Arbeit durch sensorbasierte Analyse menschlicher Bewegungen und Tätigkeiten in Echtzeit. Die Teilnehmenden sollen interaktiv agieren, um eigenständig die Aufgabe der ergonomischen Arbeitsgestaltung auszuführen. Die dafür notwendigen Teilaufgaben wie die ergonomische Analyse, die Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen sowie die Überprüfung der Wirksamkeit werden anhand bekannter Tätigkeiten aus dem häuslichen Umfeld – beispielsweise Bügeln – durchgeführt.

Kontakt

Telefon

work
+49 241 80 26949

E-Mail

E-Mail
 

Escape Room

Das Projekt Escape Room zeigt, wie sich zukünftige Arbeitsprozesse in der Fertigung durch den Einsatz neuer Technologien verändern werden. Amelie Metzmacher koordiniert das Projekt, das unter Beteiligung von Dr. phil. Ina Heine, Maximilian Rüßmann, Tobias Adam, Thomas Hellebrandt, Rebecca Lauther, Sait Başkaya sowie Rebecca Reschke entwickelt wurde. Es bildet die jeweiligen Anwendungsbereiche der Technologien des Lehrstuhls für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement am WZL ab.

Ausgangspunkt ist ein prototypischer Arbeitsplatz in der Fertigung eines KMU, der zum „Escape Room“ wird. Gruppen von maximal fünf Personen müssen arbeitsnahe, qualitätsrelevante Problemstellungen lösen. Dabei können Sie auf digitale Unterstützungsmittel und neue Technologien zugreifen. Die Teilnehmenden entscheiden, ob und wie die Technologien genutzt werden. Ziel ist, die Aufgaben schnell zu lösen und sich eine Position auf der „Bestenliste“ zu sichern. Durch diesen spielerischen Ansatz sollen die Forschungsinhalte und deren praktische Relevanz verschiedenen Zielgruppen vermittelt werden.

Die Einsatzszenarien für digitale Unterstützungsmittel und neue Technologien verdeutlichen die schrittweise Transformation zu einem „Arbeitsplatz der Zukunft“ und demonstrieren ein Konzept zur Qualifizierung von Mitarbeitenden während des Arbeitsprozesses. Der Escape Room kann ab Oktober 2018 durch Schulen und Unternehmen gebucht werden.

Redaktion: Presse und Kommunikation