Aufgaben

 

Auf Grundlage der in der Machbarkeitsstudie erarbeiteten Grobkonzepte werden im aktuellen Projektvorhaben Föderiertes Identity Management.nrw mithilfe von Use Cases fertige Fachkonzepte konzipiert und den Hochschulen in NRW zur Verfügung gestellt.

Diese Projektphase gliedert sich in die folgenden Säulen und einhergehenden Zuständigkeiten:

  Säulen-Grafik Urheberrecht: © IT Center
 
 

Neben der technischen Komponente wird auch die Koordination und Abstimmung zwischen den einzelnen Hochschuleinrichtungen in NRW ein wichtiger Faktor sein.

Der DFN-AAI stellt bereits eine Lösung für den föderierten Zugriff auf webbasierte Dienste zur Verfügung. Er schafft das notwendige Vertrauensverhältnis, sowie einen organisatorischen und technischen Rahmen für den Austausch von Benutzerinformationen zwischen Einrichtungen und Servicebetreibenden.

Hierzu stellt IDM.nrw keineswegs ein Konkurrenzprodukt dar. Vielmehr ergänzt das Projekt die bereits bestehenden Infrastrukturen im Rahmen einer NRW-Subföderation im DFN. Neben der Evaluierung von (neuen) Technologien sollen in enger Kooperation mit den Hochschulen und dem DFN-AAI in mehreren Punkten NRW-weite Standards etabliert werden:

  • Gemeinsame Attribute
  • Zentrale Personengruppen
  • Einheitliche Rollen- und Rechtverwaltung
  • Entwicklung von Standard-Schnittstellen

Die bereits bestehende Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT-SCC) wird in diesem Projekt intensiviert. Die Hochschulen in Baden-Württemberg planen zeitgleich das auf zwei Jahre angesetzte Folgeprojekt „bwIDM2“ als Folgeprojekt von „bwIDM“. In Form einer Allianzgründung bwIDM und IDM.nrw werden die beiden Projekte aus NRW und Baden-Württemberg gemeinsam Konzepte erarbeiten. Dabei wird eine synchrone Arbeit angestrebt um gemeinsam das Vorhaben voranzutreiben und von Synergieeffekten zu profitieren. Insbesondere das Arbeitspaket Evaluierung von (neuen) Technologien werden die Hochschulen gemeinsam erarbeiten.

Für die Hochschulen ergeben sich aus einem föderierten IDM mehrere Vorteile:

  • Einfache und unkomplizierte Nutzung von webbasierten als auch nicht-webbasierten Services in NRW mit Angehörigen anderer Hochschulen
  • Geringerer Aufwand bei der Pflege von Personendaten und Lifecycle Management
  • Weniger Bürokratieaufwand durch Wegfall von Papieranträgen
  • Verringerung von händischem Eingreifen und Reduktion von Personalaufwand
  • Lernen neuer Technologien
  • Einheitliches Verständnis zum Thema Rollen und Rechte
  • Standardisierte Attribute
  • Einheitliches Verständnis zentraler Personengruppen
  • Einfache und sichere Übertragung von Rollen und Rechten zwischen Hochschulen
  • Schaffung einer lokalen Grundbasis zur Beteiligung an nationalen und europaweiten Aktivitäten

Während der gesamten Laufzeit werden die Hochschulen in NRW mit in das Projekt einbezogen. Zwei Mal jährlich finden landesweite Workshops statt, an denen aktuelle Entwicklungen und Ergebnisse präsentiert und die Meinung der Hochschulen eingeholt werden. So soll gewährleistet werden, dass die Konzepte für alle Hochschulen umsetzbar sind.

Weitergehende Informationen finden Sie auf der Webseite von IDM.nrw.