Rektorinnen und Rektoren diskutieren Hochschulgesetz

09.07.2019

Landesrektorenkonferenz NRW tagt in Aachen.

  Personen stehen auf der Treppe im RWTH-Hauptgebäude Urheberrecht: Andreas Schmitter

Kein anderes Bundesland zählt so viele Studierende wie Nordrhein-Westfalen. Es sind 772.000 an 70 Hochschulen. Um den Standard des Wissenschafts- und Forschungsstandorts NRW national und international voranzubringen und attraktiv zu gestalten, haben sich die 16 Universitäten des Landes zum Verein Universität NRW – Landesrektorenkonferenz der Universitäten e.V. (LRK NRW) zusammengeschlossen. Die 192. Sitzung der LRK NRW fand nun in Aachen statt. Viermal jährlich kommen die Rektorinnen und Rektoren an wechselnden Orten zusammen. „Ich freue mich sehr, die Kolleginnen und Kollegen in Aachen begrüßt haben zu dürfen. Wir hatten eine sehr konstruktive Sitzung“, sagt der Rektor der RWTH Aachen, Professor Ulrich Rüdiger.

Diskutiert wurde unter anderem das neue Hochschulgesetz, zu dem die LRK eine dezidierte Position bezieht. Dies stehe für das Vertrauen, das die aktuelle Landesregierung den Hochschulen in Sachen eigenverantwortlicher Gestaltungskraft schenkt, und stärke den Wissenschaftsstandort NRW. Die im Gesetz vorgesehene Einrichtung eines zentralen Promotionskollegs der Fachhochschulen werde allerdings abgelehnt.

Mitglieder in der LRK sind die 14 Universitäten RWTH Aachen, Deutsche Sporthochschule Köln, Bielefeld, Universität zu Köln, Bochum, Bonn, Münster, Dortmund, Paderborn, Düsseldorf, Siegen, Duisburg-Essen, Wuppertal und die Fernuniversität Hagen, die in der Trägerschaft des Landes NRW stehen, die Universität Witten/Herdecke sowie die Hochschule der Polizei in Münster.

Redaktion: Presse und Kommunikation