Im April 2026 blicken wir mit Coscine auf drei Jahre im Regelbetrieb zurück. Seit dem Start hat sich die Plattform zu einem zentralen Baustein für das Forschungsdatenmanagement entwickelt und unterstützt Forschende im Alltag bei der strukturierten Verwaltung, Speicherung und Nachnutzung ihrer Daten.
Mit aktuell rund 4600 Nutzenden, 4500 Projekten und 4400 Ressourcen ist Coscine fest in der Forschungslandschaft etabliert. Insgesamt stehen etwa 24 Petabyte Speicher zur Verfügung, von denen bereits 12 Petabyte provisioniert wurden und rund 3 Petabyte aktiv genutzt werden.
Auch technisch hat sich die Plattform in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der Anbindung an den DataStorage.nrw wurde die Speicherinfrastruktur erweitert und vereinheitlicht, wodurch Nutzenden mehr Kapazität und eine höhere Ausfallsicherheit zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wurde die API als zentrale Schnittstelle weiter ausgebaut, um automatisierte Workflows und die Integration in bestehende Forschungsprozesse zu ermöglichen.
Weitere Entwicklungen umfassen Verbesserungen im Bereich Metadaten und FAIR-Prinzipien, etwa durch eine erweiterte PID-Landingpage sowie die Einführung semantischer Suchfunktionen, die die Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten erhöhen.
Neben der technischen Weiterentwicklung spielt auch der Austausch mit der Community eine zentrale Rolle. Feedback aus Nutzendenumfragen, Supportanfragen und Veranstaltungen fließt kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Plattform ein.
Heute ist Coscine ein stabiler, etablierter Service, der sowohl an der RWTH als auch darüber hinaus eine wichtige Grundlage für modernes Forschungsdatenmanagement bildet.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Coscine-Webseite.