Verteilte Speicherinfrastruktur für das Forschungsdatenmanagement

19.03.2020
Serverraum im IT Center Standort Seffenterweg 23 Urheberrecht: IT Center  

Die RWTH Aachen (RWTH), die Universitätsallianz Ruhr (UAR), welche aus der TU Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen besteht, die Universität zu Köln (UzK) und die FH Aachen (FHAC) haben sich gemeinsam das Ziel gesetzt, das Forschungsdatenmanagement (FDM) mit skalierendem Speicher auszustatten und damit zu unterstützen. Dafür wurde ein gemeinsames, verteiltes Speichersystem für zentrale Anwendungen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beantragt.Durch die Anschaffung neuer Forschungsdatenspeicher soll nicht nur eine Erhöhung des Speichervolumens erreicht werden, sondern auch die FDM-Prozesse dadurch in der wissenschaftlichen Praxis verbessert werden, da die Speicherung von Forschungsdaten an den beteiligten Hochschulen bislang auf unterschiedlichen Systemen erfolgte.Das IT Center als Konsortialführer ist im Zuge dessen stolz darauf, dass das dem Antrag zugrundeliegende Konzept der beteiligten Hochschulen seitens der DFG-Gutachtenden sehr positiv bewertet und im vollen Umfang zur Förderung empfohlen wurde.Von den knapp 5 Mio. € Gesamtauftragsvolumen gingen 1,5 Mio. € an die RWTH Aachen. Die Forschungsdatenspeicher konnten somit von den drei Standorten UAR (Uni Bochum, Uni Duisburg-Essen und der TU Dortmund), der Universität zu Köln und der RWTH (gemeinsam mit der FH Aachen) bestellt werden.An der RWTH wurde bereits Mitte Februar die Hardware geliefert und installiert. Auch an den Standorten Köln und UAR fand bereits die Lieferung und Installation der Hardware, sowie die Basiskonfigurationen statt.